Ageism: Talente von Jung und Alt richtig nutzen

Heutzutage gibt es unzählige Unternehmen. Der Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt steigt rasant. Jedes Unternehmen möchte an Attraktivität gewinnen und sich als Arbeitgebermarke positiv präsentieren, um nicht unterzugehen. Dies ist sehr wichtig, um Fachkräfte zu rekrutieren und bestehende Mitarbeiter:innen weiterhin zu binden. Es gibt viele verschiedene Aspekte, die dazu beitragen, ein Unternehmen attraktiv zu machen. Dazu gehören unteranderem eine gute Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeiten aber auch die Diversität. Doch auch das Thema Generationsvielfalt sollte nicht zu kurz kommen. Die Altersdiskriminierung ist ein Phänomen, welches auch heute noch oftmals auftritt, wenn es um Bewerbungen für neue Arbeitsstellen geht. Leider wird auch heute noch viel zu oft nicht das gesamte Potenzial der Menschen genutzt, sodass einige Altersgruppen stark darunter leiden müssen. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen immer mehr dafür tun, dass jede Altersgruppe gefördert wird und die damit verbundenen Chancen genutzt werden können, sodass beide Seiten profitieren können.

Was ist Ageism?

Unter dem Begriff Ageism, was zu Deutsch „Altersdiskriminierung“ bedeutet, wird die ungleiche Behandlung und die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Alters verstanden. Dieses Phänomen tritt auch häufig im Alltag auf, weil bestimmten Menschen oftmals gesagt wird, sie seien zu jung oder zu alt, um etwas Neues anzufangen. Im Gegensatz zum Rassismus oder zum Sexismus wird die Altersdiskriminierung viel häufiger von der Gesellschaft akzeptiert. Vor allem für etwas ältere Menschen wird es immer schwieriger und unrealistischer bei Bewerbungsgesprächen gute Chancen zu bekommen. Die meisten Unternehmen bevorzugen jüngere Menschen, da sie diese mit viel Kreativität, Motivation, Schnelligkeit und gute Leistungsfähigkeit in Verbindung setzen.

 

Inklusion statt Ausgrenzung

Um im eigenen Unternehmen eine Vielfalt in mehreren Bereichen zu präsentieren, ist es von großer Bedeutung, wenn im Team viele, verschiedene Altersgruppen vorhanden sind. Oftmals können die verschiedenen Generationen vom gegenseitigen Wissen sehr gut profitieren und in Kooperationen zu den besten Ergebnissen kommen. Die Jüngeren können aufgeklärt werden und von den Erfahrungen der älteren Mitarbeiter:innen lernen. Im Gegensatz dazu kann die ältere Generation viel von der neuen Arbeitsmoral und den Denkweisen übernehmen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die verschiedenen Generationen unterschiedliche Perspektiven und Lebenserfahrungen mitbringen. Diese sind vor allem bei Problemlösungen sehr vorteilhaft und bringen auch das jeweilige Unternehmen weiter. Deshalb ist es umso wichtiger, dass jede Person aus dem Team gleichbehandelt und integriert wird, sodass statt Ausgrenzung Inklusion stattfindet.